Was sind Schülerfirmen?

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Was sind Schülerfirmen?

Eine Schülerfirma – auch unter dem Synonym Mini-Unternehmen oder Schülerunternehmen bekannt – plant, produziert und verkauft Produkte oder bietet Dienstleistungen an.

Die Besonderheit daran ist, dass es sich um “reale” Unternehmen handelt, in dem die Schüler als Mitarbeiter oder Geschäftsführer kaufmännische Tätigkeiten ausführen und unternehmerische Entscheidungen treffen, um ihre z.T. selbst hergestellten Produkte sowie ihre angebotenen Dienstleistungen zu vermarkten. Es handelt sich dabei nicht um ein der bisher üblichen Planspiele, sondern hier geht es um echtes Geld, d.h. um echte Gewinne oder Verluste. Über die Verwendung des erwirtschafteten Gewinnes dürfen die Schüler selber entscheiden (vorausgesetzt die Schulleitung gibt keine andere Regelung vor).

Die Schülerfirmen haben unterschiedliche Geschäftsideen – vom Schülertheater oder dem Schülercafé, über das Webdesign bis hin zum Schülerreisebüro und vielem anderen (siehe Geschäftsidee). Eine Konkurrenz zu bestehenden regionalen Gewerbebetrieben sollte dabei möglichst vermieden werden.

Die Schüler arbeiten gemeinsam mit anderen Schülern in einem Team zum Teil innerhalb, oft aber auch außerhalb der Unterrichtszeit. In manchen Schulen sind Schülerfirmen Teil des Unterrichts.

Die Idee der Schülerfirmen ist heute soweit anerkannt, dass sie nahezu von allen Schulformen eingesetzt und genutzt wird. Von der Schule für Lernhilfe, den Hauptschulen und Realschulen, bis zu den Gymnasien und Berufsbildenden Schulen findet man in den Klassen von 12jährigen bis 20jährigen Schülern diese neue aktive Unterrichtsform.

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Übergang Schule & Beruf
Institut-fuer-nachwuchskraefte Das Institut für Nachwuchskräfte im Mittelstand berät über die Wechselphase der Schüler nach der Schule ins Berufsleben.



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