Schülerfirma Grips am St.Viti Gymnasium besonders erfolgreich

verkaufen-lernen

 

Schülerfirma Grips am St.Viti Gymnasium  besonders erfolgreich

Bei den Schülerfirmen gibt es sehr viele verschiedene Geschäftsideen.

Als eine der sozial wertvollsten Ideen gilt eine Schülerfirma, die sich mit dem Thema Nachhilfe von Schülern für Schüler befasst. Diese Aufgabe gut zu erfüllen, ist sehr ehrgeizig und erfordert hohes Engagement. Seit über fünf Jahren betätigt sich die Schülerfirma „Grips“ am St.Viti Gymnasium Zeven mit dieser Aufgabe. Zur Zeit sind es sieben Schülerinnen und ein Schüler, die in diesem Projekt tätig sind. Unterstützt und fachkundig angeleitet werden sie von ihrer Lehrerin Irmgard Broszeit.

Das Team nimmt ihre Aufgabe sehr ernst und hat dementsprechend viel Zuspruch. Mit Beginn in das zweite Halbjahr der Schulsaison 2011 sind es 82 Schüler, die diese Nachhilfe in Anspruch nehmen.

Nach genau festgelegten Kriterien werden hohe Ansprüche an die Schüler gestellt, die die Rolle der „Lehrer“ spielen, Es werden zum Beispiel nicht nur gute Schulnoten in den jeweiligen Fächern gefordert, sondern sie müssen mindestens zwei Klassen-Jahrgänge höher als ihre Schüler tätig sein und gute didaktische Fähigkeiten aufweisen.

Die so genannten „Lehrer“ erhalten alle denkbaren Unterstützungen von Seiten der Schule. Es wurden für sie Bücher angeschafft, die Ihnen helfen sollen, den Nachhilfeunterricht nicht nur interessant, sondern besonders effektiv zu gestalten.
Auch gute und ausreichende Räumlichkeiten werden von der Schule zur Verfügung gestellt.
Die Aktivitäten von „Grips“ für die Anwerbung neuer Schüler werden ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Schulleitung besonders an den Elternsprechtagen nach dem Zwischenzeugnis durchgeführt.
Mit der Zahl der angeworbenen Schüler läuft dann parallel die Suche nach geeigneten „ Lehrern“.
Auch die Abwicklung der Zahlungen für den Unterricht von den Eltern und die Auszahlungen an die Lehrer stellen gewisse organisatorische Anforderungen.

Die unvermeidbaren kleinen Probleme, was ist wenn der Schüler nicht zum Unterricht erscheint oder den Vertrag nicht einhält, sind durch die inzwischen erworbenen Erfahrungen nicht mehr relevant.

Die Anregung für die Gründung der Schülerfirma erfolgte vor Jahren durch den Schulleiter, der den Schülern bestmögliche Förderung im Rahmen der Möglichkeiten geben wollte.

Mit sehr günstigen Preisen, die nach den Jahrgängen gestaffelt etwas ansteigen, wird allen Schülern die Möglichkeit gegeben, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.

Diesen Beitrag verlinken?