Die Geschäftsidee

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Die Geschäftsidee

Der Geschäftsidee von Schülerfirmen sind durch Gesetze, Verordnungen, Gewährleistung und Machbarkeit Grenzen gesetzt, wie sich an einigen Beispielen zeigen lässt.

-  Gesetze und Verordnungen sind selbstverständlich zu beachten. Keiner wird Feuerwerkskörper herstellen wollen, aber Verkauf von Süßigkeiten an der Schule ist z.B. ebenso verboten, wie eine private Autowäsche.

-  Eine Schülerfirma sollte keine direkte Konkurrenz zur heimischen Wirtschaft darstellen. Meistens lassen sich Probleme durch ein Gespräch mit den direkt Betroffenen vorab klären und durch eine Zusammenarbeit sogar fruchtbar für beide Teile gestalten.

-  Jede Geschäftsidee sollte vorab auf Machbarkeit geprüft werden. Sind die Räume, Materialien, Werkzeuge, die Grundausrüstung und auch das notwendige Fachwissen vorhanden? Fachwissen kann zwar ergänzt werden, aber einen  Computerservice ohne entsprechende Grundkenntnisse oder ein Videofilm ohne  Ausrüstung und Kenntnisse sind nicht unbedingt die Garanten für Erfolg.

-  Die Risiken für Gewährleistungen sollten sich in vertretbaren Grenzen halten. Häufig sind die vorherigen Bedenken darum grösser als es die Praxis zeigt. Der Status der Schülerfirma sollte auch Grenzen bei den Projektbetreuern und bei den Kunden von Schülerfirmen setzen. Mit Verantwortung kann problemlos  eine Fahrradreparatur und ein Computerservice betrieben werden. Die Aufarbeitung von Antiquitäten ist da schon ein heikleres Thema.

Trotzdem gibt es unzählige Möglichkeiten von Geschäftsideen, die sich her- vorragend bewährt haben und die keineswegs auf die nachfolgenden Beispiele beschränkt bleiben:

Um eine Geschäftsidee für Schülerfirmen zu finden, ist es naheliegend und erfahrungsgemäss am erfolgreichsten, wenn man den Weg „Schüler für Schüler“ beschreitet.

Hier können sowohl Waren als auch Dienstleistungen an der Schule für Mitarbeiter angeboten werden:

-          Cafeteria : Hier können je nach den gegebenen Möglichkeiten belegte Brötchen, Obst, Getränke oder auch kleine Gerichte (z.B. Pizzen) wie auch Angebote unter dem Motto “Das gesunde Frühstück” verkauft werden.

-          Kiosk mit Schulbedarf (Schreibblocks, Stifte etc.)

-          Schüler Verbraucherberatung

-          Veranstaltungs-Management für Theater- und Sportveranstaltungen

-          Reiseveranstalter: Organisation von Klassenfahrten

-          PC-Service: Reparatur, Eigenbauverkauf

-          Schulung von Software Programmen für Hausfrauen, Rentner etc.

-          Tauschbörse CD

-          Fahrradwerkstatt: Reparatur und Verkauf generalüberholter Fahrräder

-          Schülerzeitung

-          Verkauf von Fanartikeln mit dem Emblem der Schule

-          Nachhilfe von Schülern für Schüler

-          Energiemanagement: Wie kann man an der Schule Energie sparen?

Bei dem Handel mit Waren oder Dienstleistungen ausserhalb der Schule sind die Anforderungen härter. Hier bieten sich aber gute Herausforderungen und Chancen, die Realitäten des Marktes kennen zu lernen.

-          PC Software/Hardware Service

-          Schüler-Jobvermittlung

-          Marktforschung

-          Videofilme herstellen für Vereine oder Privat

-          Kunstverleih an Ärzte, Anwälte etc., z.B. aus dem Kunstunterricht der Schule

-          Selbstproduzierte Waren aus Holz oder Metall (Vogelhäuschen,

-          Dekoartikel, Handtaschen, Schmuck)

-          Bedruckte T-Shirts

-          Sozialleistungen für Altenheime etc. (Vorlesungen, Betreuungen)

Es empfielt sich, vor dem Start einen Check durchzuführen (siehe “Erste Hilfe” Checkliste)

Um für eine Schülergruppe geeignete Geschäftsideen zu finden, ist eine Ideenfindungskonferenz eine sehr gute Hilfe.

(siehe Arbeitsmittel: Brainstorming)




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