Die Finanzierung

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Finanzierung

 

Zur Existenzgründung ist fast ausnahmslos Kapital erforderlich. Davon sind auch Schülerfirmen nur sehr selten ausgenommen. Leider ist dabei häufig zu beobachten, dass der Kapitalbedarf in der Startphase nicht erkannt, bzw. nicht richtig eingeschätzt wird.

Ein Fehler, der Schülern seltener unterläuft, die mit Überlegung einen guten Businessplan erstellen.

Dazu empfiehlt sich als kleine Hilfe, eine Liste über alle benötigten Materialen, Maschinen, Werbungs- und Reisekosten zu erstellen, und das nicht nur für den Start, sondern auch mindestens für die ganze Gründungsphase.

Nach der Klärung, was kostenlos zur Verfügung steht (von der Schule oder privat), müssen für alle übrigen Positionen die Kosten ermittelt werden. Daraus ergibt sich der notwendige Kapitalbedarf.

Bei dem Finanzierungsplan sind dem Kapitalbedarf die verfügbaren Kapitalmittel gegenüber zu stellen, um die eventuelle Finanzierungslücke zu ermitteln.

 

Zur Finanzierung der Schülerfirma könnten folgende Mittel herangezogen werden:

 

1. Eigenkapital:
Vielfach sind Schüler bereit, einen gewissen Anteil zur Finanzierung ihres Unternehmens selbst zu investieren. Dieser Anteil sollte sich jedoch in engen Grenzen halten! Zum Teil wird dieses Thema auch durch die Organisationsform der Schülerfirma gelöst, sei es als Anteil in der GmbH, in der AG oder auch als private Einlage.

 

2. Schule oder Förderverein

Auch diese Überlegungen sollten nicht ausgeschlossen werden

3. Fördermittel:
Auf der Regionalebene sollten auch Sparkassen und Banken oder Stiftungen (überregional) angesprochen werden, die auch erfahrungsgemäß bereit sind Schülerfirmen bei einem überzeugenden Unternehmenskonzept einen Startzuschuss zu gewähren.

4. Weitere Fördermittel:
Auch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gewährt unter bestimmten Voraussetzungen Hilfe bei notwendigen Investitionen (www.dkjs.de).